
Seit Sonntag, den 14.2.2026 stehen alle Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof still
Aber nicht nur am Hauptbahnhof, sondern auch an den anderen Berliner Fernverkehrsbahnhöfen Gesundbrunnen und Südkreuz. Ebenso bewegte sich an zahlreichen stark frequentierten S-Bahnhöfen in Berlin wie Alexanderplatz und Zoo keine einzige der zahlreichen Rolltreppen. Nach Presseberichten waren die Rolltreppen auch an anderen großen Bahnhöfen wie Hamburg Hbf und Frankfurt Flughafen gestört. Die in Berlin zum Besten gegebene Erklärung, man habe – weil eine Rolltreppe am Hbf mitten in der Aufwärtsfahrt auf abwärts umgeschaltet habe –sicherheitshalber alle (bundesweit angeblich 130) Rolltreppen gleicher Bauart stillgelegt, erscheint wenig glaubwürdig. Zum einen standen am 21.2.2026 allein in Berlin mehr Rolltreppen still, zum anderen handelt es sich hierbei um Rolltreppen, die seit bald 20 Jahren in Betrieb sind und mehrfach gewartet wurden. Angeblich handle es sich um einen Getriebeschaden. Dies könnte die Erklärung für den Stillstand einiger, aber nicht von hunderten von Rolltreppen sein.
Es drängt sich eher eine gänzlich andere Erklärung auf. Gab es nicht in dieser Woche den Cyberangriff auf die DB-App und das Buchungssystem der DB? Kann der Rolltreppenstillstand damit zu tun haben? Denn die DB hat in den vergangenen Jahren alle wichtigen Rolltreppen wie auch Aufzüge mit ihrer Störfallzentrale vernetzt, um immer gut über die Störfalle informiert zu sein, wenn man sie schon nicht zeitnah beheben will oder kann. Daher die Frage: Könnte dies nicht eher ein Hack auf die Sicherheitssysteme der DB sein? Ein Angriff auf die über-zentralisierten Störfallmeldungs- und Kommunikationssysteme der DB? Kann das etwas damit zu tun haben, dass die DB ihre ganze IT in Clouds in den USA ausgelagert hat, die von den US-Datenkraken betrieben werden?

Darüber schweigen die Medien sich aus! Sehr auffällig! Hatten nicht Bürgerbahn und Prellbock schon 2020 die uberzentralisierte Dateninfrastruktur der DB zum Thema gemacht? Die Medien schwiegen. Und obwohl die Rolltreppen-Störungen in Berlin und auch anderswo schon eine Woche anhalten, sind die Medienresonanz und der Wille, kritische Fragen zu stellen mehr als gering bzw. nicht vorhanden.

Mal sehen, wie lange das Desaster noch andauert. Bis dahin heißt es weiterhin: Koffer schleppen und am Turmbahnhof Berlin Hbf Umsteigezüge zu verpassen.
Michael Jung Prellbock -Altona
